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Die Performance Ratio der Anlage ergibt sich gemäß der Formel

PR = Monatsertrag(kWh) / Anlagengröße (kWp) / Anlagenfaktor / Monatsstrahlungssumme x 100

Der Anlagenfaktor ergibt sich aus Dachneigung und Azimut, sowie Standort. Er wird berechnet als Quotient aus der Summe der Einstrahlung auf die geneigte Fläche geteilt durch die Summe der Einstrahlung auf die horizontale Ebene nach den Formeln aus
V. Quaschning: Regenerative Energiesysteme, 5. Auflage, 2007, 2008, Seiten 56ff.

Der Parameter ?T in den Formeln beschreibt dabei die Klarheit des Himmels,

1 bedeutet, es existiert keine diffuse Strahlung,

0 bedeutet, es gibt nur diffuse Strahlung.

Hier wird generell mit ?T = 0.6 gerechnet, es sei denn, die Sonnenhöhe über dem Horizont ist so gering, dass der Sinus der Sonnenhöhe kleiner als 0.09 wird, dann ist der Anteil diffuser Strahlung größer, dann wird mit ?T = 0.2 gerechnet.

Die Strahlungssumme wird zunächst über den Tag unter Berücksichtigung der Sonnenbahn aufsummiert, dann über alle Tage des Monats.

Die im Oktober einsetzende und bis Anfang März andauernde Verschattung ist die Ursache für den rapiden Abfall der Performance Ratio in den Wintermonaten. Dies wird in der Modellrechnung durch Verlustfaktoren, ebenso wie die Verluste im Sommer durch erhöhte Temperatur, berücksichtigt.

Die Modellrechnung stellt den Umwandlungsfaktor unter Berücksichtigung von WR-Wirkungsgrad, Anlagenfaktor, Leitungs- und Reflexionsverlusten, Temperatureinfluss und Winterverschattung dar

(vgl. Ertragsprognose).

Der Wirkungsgrad wurde aus den 5-Minuten-Mittelwerten von DC-Spannung, DC-Strom und AC-Leistung berechnet.